PN 22 – Wohnungsmieten in den Kreisstädten der Region München: Ebersberg und Dachau bieten den preiswertesten Wohnraum

Die Berechnung des IVD-Instituts erfolgt auf Basis von IMV-Angeboten, die aus Printmedien und den Internetportalen ausgewertet werden. Mehrfachmeldungen können dabei nicht ausgeschlossen werden.

IVD-Immotrend Nr. 10/2021.

Das IVD-Institut hat die Neuvertragsmieten bei Bestandswohnungen (Wohnungen mit Baujahr ab 1950) in München sowie den umliegenden Kreisstädten analysiert. Die Untersuchung basiert auf Angebotspreisen, die in der Praxis zumeist auch den tatsächlichen, in Mietverträgen vereinbarten, Mietpreisen entsprechen.

„Ist der Mietwohnungsmarkt in der bayerischen Landeshauptstadt München erfahrungsgemäß durch ein sehr hohes Preisniveau geprägt, so steigen die Nachfrage und somit die Mieten auch in den umliegenden Kreisstädten immer weiter“, erklärt Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts. „Von der Corona-Pandemie zeigt sich der Wohnimmobilienmarkt in der Region München weiterhin relativ unbeeindruckt.“

In München fielen im Jahr 2020 nur rd. 1,6 % der angebotenen Mietwohnungen in die Preiskategorien bis unter 11,00 €/m². Die mit Abstand teuerste Kreisstadt ist, auch aufgrund der reizvollen Lage, Starnberg. Hier wurden immerhin ca. 8,8 % der Wohnungen zu einer Quadratmeter-Miete bis unter 11,00 €/m² angeboten.

Etwas günstigere Wohnungen können Mietinteressenten in Ebersberg und Dachau finden. 29,2 % bzw. 21,2 % der angebotenen Bestandswohnungen lagen hier im vergangenen Jahr in den Preisklassen bis unter 11,00 €/m².

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