In Mannheim und Pforzheim liegen jeweils 13 % der gebrauchten Mietwohnungen unter 9 €/m². Jede zweite Wohnung in Mannheim, Reutlingen, Ulm und Heilbronn liegt unter 13 €/m²
“Bei den Angebotsmieten für Bestandswohnungen zeigen sich zwischen den Großstädten Baden-Württembergs deutliche Unterschiede. Während in Stuttgart und Freiburg im ersten Halbjahr 2026 nur rund jede sechste angebotene Mietwohnung für weniger als 13 €/m² zu finden war, traf dies in Mannheim, Reutlingen, Ulm und Heilbronn auf etwa jede zweite Wohnung zu. Pforzheim verfügt über das breiteste Angebot an Mietwohnungen in diesem Segment“, so Prof. Stephan Kippes, Leiter des IVD-Marktforschungsinstituts.
Das IVD-Institut hat die Angebotsmieten für Bestandswohnungen in den Großstädten Baden-Württembergs im 1. Halbjahr 2026 auf Basis von IMV-Angeboten untersucht (Baujahr zwischen 1950 und 2023).

Mietwohnungen in der Landeshauptstadt Stuttgart und der südbadischen Großstadt Freiburg im Breisgau sind bei Wohnungssuchenden stark gefragt. Im ersten Halbjahr 2026 verzeichneten die beiden Städte mit jeweils 17 % den geringsten Anteil an Angebotsmieten für Bestandswohnungen in den Mietpreiskategorien unter 13 €/m².
In Heidelberg lag der Anteil der Mietwohnungen in diesem Preissegment mit 27 % deutlich höher, Karlsruhe folgte mit 40 %.
In Mannheim, Reutlingen, Heilbronn und Ulm stellten die Angebotsmieten unter 13 €/m² einen relevanten Teil des Marktes dar, ihr Anteil lag jeweils bei etwa der Hälfte aller Mietangebote.
Eine Sonderstellung nahm Pforzheim ein: Hier lag die überwiegende Mehrheit (81 %) der angebotenen Mietwohnungen unter 13 €/m².
Betrachtet man nur die Angebote in der günstigsten Mietpreiskategorie unter 9 €/m², so verfügen Mannheim und Pforzheim über den größten Anteil mit jeweils 13 % der gebrauchten Mietwohnungen in dieser Kategorie.
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